Impfempfehlung gegen Gürtelrose


Risikogruppen Ältere und Chroniker
Impfempfehlung gegen Gürtelrose

In Deutschland erkranken jährlich über 300.000 Menschen an einer Infektion mit dem Herpes-Zoster-Virus. Ältere Menschen und Patienten mit geschwächtem Immunsystem sind besonders gefährdet. Diesen Risikogruppen rät die Ständige Impfkommission (STIKO) zur Schutzimpfung.

STIKO: Totimpfstoff für Ältere und chronisch Kranke geeignet

Das Robert Koch-Institut berichtet in einer aktuellen Mitteilung, dass die STIKO allen Personen über 60 Jahren eine Impfung mit dem Totimpfstoff gegen Herpes Zoster empfiehlt. Menschen mit einer Grunderkrankung oder Immunschwäche rät die STIKO bereits ab 50 Jahren zur Schutzimpfung. Zum gefährdeten Personenkreis gehören zum Beispiel Diabetiker, Patienten mit Rheuma, Asthma, Lungenerkrankungen, Lupus erythematodes und entzündlichen Darmerkrankungen.

Die STIKO lehnt den Lebendimpfstoff für diese Personengruppen ab, da er sich für immungeschwächte Personen nicht eignet. Die Impfung mit dem Totimpfstoff erwies sich in Studien als sehr sicher. Die Schutzimpfung gegen Herpes Zoster besteht aus 2 Impfdosen in den Muskel, die der Arzt in einem Abstand von 2 bis 6 Monaten verabreicht. Bei etwa jedem 10. Geimpften treten lokale Impfreaktionen wie Rötung, Schwellung oder Schmerzen an der geimpften Stelle sowie Fieber, Müdigkeit, Kopfweh und Muskelschmerzen für 1 bis 2 Tage auf.

Noch keine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen

Die STIKO-Experten betonen, dass mit der Empfehlung die Schutzimpfung gegen Gürtelrose noch nicht zu den Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkassen gehört. Erst, wenn der Gemeinsame Bundesausschuss über die Aufnahme der Impfung in die Schutzimpfungsrichtlinien positiv entscheidet, übernehmen die Krankenkassen die Kosten.

Quelle: Ärztezeitung

Weitere Informationen zur Herpes-Zoster-Schutzimpfung finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts.

Wir bilden aus

Pharmazeuten im Praktikum, PTA und PKA

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

News

Kortison in der Selbstmedikation
Person gibt Kortisonsalbe aus einer Tube auf den Finger.

Keine Angst vor Nebenwirkungen

Bei der Anwendung von Kortison fürchten viele Anwender*innen Nebenwirkungen. Ob die Sorge bei der Selbstmedikation berechtigt ist, erklärt die Apothekerkammer Niedersachsen.   mehr

Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten
Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten

Schuppenflechte & Akne inversa

Ein Viertel aller Deutschen hat starkes Übergewicht (Adipositas). Das erhöht nicht nur das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes, sondern belastet scheinbar auch die Haut.   mehr

Jetzt Reiseimpfung planen!
Jetzt Reiseimpfung planen!

Wenn im Sommer die Ferne lockt

Reisen steht wieder hoch im Kurs, und viele wollen in exotische Gefilde. Doch vor allem in den Tropen drohen gefährliche Infektionskrankheiten. Wer im Sommer dorthin möchte, sollte sich jetzt zu den nötigen Impfungen beraten lassen.   mehr

App hilft Frauen mit Harninkontinenz
App hilft Frauen mit Harninkontinenz

Jede Vierte wieder „trocken“

Mit einer Harninkontinenz zu leben ist alles andere als angenehm, denn die Behandlung gestaltet sich oft schwierig. Doch jetzt gibt es digitale Hilfe: Ein Therapieprogramm per App besserte die Beschwerden betroffener Frauen ganz erheblich.   mehr

Früher mit dem Zukleben starten

Kleiner schielender Junge in Großaufnahme.

Sehschärfe beim Schielen retten

Erst vier bis sechs Monate Brille tragen und dann das gesunde Auge abkleben – das ist die Strategie für die meisten Schielkinder. Doch offenbar entwickelt sich die Sehschärfe besser, wenn man deutlich früher mit dem Zukleben beginnt.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Bergische-Apotheke
Inhaberin Dr. Ulrike Peterseim
Telefon 02129/93 93-0
Fax 02129/93 93 30
E-Mail kontakt@bergischeapotheke-haan.de