Wettrennen gegen den Herzinfarkt


Jede Minute zählt
Wettrennen gegen den Herzinfarkt

Immer noch versterben viele Patient*innen am Herzinfarkt, weil sie nicht rechtzeitig in die Klinik gebracht werden. Wer aber die Warnsignale bei sich und Anderen rechtzeitig erkennt, kann Leben retten.
Nicht zögern
Verschließt ein Gerinnsel ein Herzkranzgefäß, wird das Herz nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. Innerhalb kurzer Zeit wird der Herzmuskel geschädigt. Herzrhythmusstörungen führen dann zum Herzstillstand. Helfen kann dann nur noch ein Notfallteam. „Fatalerweise zögern Betroffene bei einem Herzinfarkt immer noch zu lange, den Notruf 112 abzusetzen, damit ein Rettungswagen mit Notarzt kommt“ beklagt Thomas Voigtländer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Woran aber lässt sich ein Herzinfarkt erkennen?

Schmerzen nicht auf die leichte Schulter nehmen
Herzinfarktpatienten haben starke Schmerzen. Das Problem: Oft können Betroffene die Schmerzen nicht richtig zuordnen. Relativ gut gelingt das, wenn die Schmerzen im Brustkorb hinter dem Brustbein auftreten und mit einem Engegefühl einhergehen. Strahlen die Schmerzen aber in Rücken, Bauch, Hals und oder Arme aus, werden sie oft mit Magen- oder Rückenschmerzen verwechselt. Dabei sind diese „untypischen“ Schmerzen gar nicht selten und gerade im Alter und bei Frauen die einzigen Symptome. Zusätzliche Alarmzeichen sind Atemnot, Übelkeit, Erbrechen, Benommenheit, Schwitzen und Schwindel.

Auch in Zeiten von Corona den Notdienst rufen

Wer dann Hemmungen hat, die Rettung zu verständigen, sollte sich klarmachen: Je früher die Patient*in ins Krankenhaus kommt, desto größer sind die Überlebenschancen. Die erste Stunde nach dem Herzinfarkt, die sogenannte „Golden hour“, ist dabei entscheidend. „Je weniger Zeit zwischen Auftreten der ersten Symptome und dem Erreichen der Klinik mit dem Herzkatheterlabor verstreicht, wo das verstopfte Herzkranzgefäß vom Blutgerinnsel befreit wird, desto weniger Schaden erleidet der Herzmuskel“ betont Voigtländer.
Das gilt auch trotz steigernder Fallzahlen an Corona-Infizierten: Die rasche Versorgung von Herzinfarktpatienten ist lebensnotwendig und gesichert.

Quelle: Deutsche Herzstiftung

Wir bilden aus

Pharmazeuten im Praktikum, PTA und PKA

News

Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung
Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung

Reisen in Risikogebiete

Von Thailand bis in die Karibik: Denguefieber-Infektionen drohen in zahlreichen Reisegebieten. Bisher empfiehlt die STIKO die Impfung nur Personen, die sich bereits einmal damit infiziert haben. Die Deutsche Gesellschaft für Reisemedizin sieht das anders.   mehr

Was hilft beim Einschlafen?
Was hilft beim Einschlafen?

Geräusche oder Musik

Probleme beim Einschlafen sind weit verbreitet. Manche Menschen versuchen, sich mit entspannender Musik oder Geräuschen in den Schlaf zu wiegen. Funktioniert das?   mehr

Finger weg von Lachgas!
Jugendlicher füllt Lachgas aus einer Kartusche in einen Luftballon

Nervenschäden möglich

In kleine bunte Ballons verpackt kommt Lachgas erst einmal recht harmlos daher. Außerdem ist es günstig, leicht zu beschaffen und legal – alles Eigenschaften, die es als Partydroge bei Jugendlichen sehr beliebt macht. Doch wie bei jeder Droge drohen auch bei Lachgas ernste gesundheitliche Folgen.   mehr

Beim Entwässern auf Natrium achten
Beim Entwässern auf Natrium achten

Vorsicht mit Diuretika

Entwässerungsmittel werden bei vielen Erkrankungen eingesetzt. Eine Wirkstoffgruppe, die Thiazide, führt häufig zu einem Natriummangel im Blut. Und das vor allem zu Beginn der Therapie.   mehr

Brustkrebs-Risiko wird nicht erhöht
Brustkrebs-Risiko wird nicht erhöht

Ob Fehlgeburt oder Abtreibung

Abtreibung führt zu Brustkrebs! Diese Parole wird seit Jahren immer wieder ins Feld geführt, um schwangere Frauen von einem Abbruch abzuhalten. Dass das nicht stimmt, wird durch eine finnische Studie erneut untermauert.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Bergische-Apotheke
Inhaberin Dr. Ulrike Peterseim
Telefon 02129/93 93-0
Fax 02129/93 93 30
E-Mail kontakt@bergischeapotheke-haan.de